Entspannung auf der Lieser

von Alfred Schumacher

Am 23.8.07 befuhren Ruth Bier, Sabine Caspers und Alfred Schumacher die Lieser. Ein Superpegel von knapp 1,20 m, mitten im Sommer, lockte uns auf diesen herrlichen Eifelbach.

Bei ablaufendem Hochwasser fuhren wir von Niedermanderscheid bis Pleiner Mühle.

Beim Start vermisste Ruth Ihren Helm. Da war guter Rat teuer. Alfred fragte eine nette Bewohnerin nach einem Fahrradgeschäft. Die Dame schickte uns zu einem passionierten Radfahrer in der Nachbarschaft. Dieser lieh Ruth einen Fahradhelm. Die Tour konnte gut „bedacht“ beginnen.

Wir booteten im Mühlenkanal ein und bogen auf die Lieser ab.

Gleich zu Anfang liegen einige Blöcke im Bach und eine gute Bootsbeherrschung ist erforderlich. Weiter ging es durch enge Kurven, über schöne Prallhänge und durch ordentliche Wellen. Etliche Baumhindernisse versperrten uns die Durchfahrt. Einige mußten wir umtragen, andere konnten schwungvoll überfahren werden, oder man konnte sich durch ein Schlupfloch zwängen. Die Schönheit des weitgehend naturbelassenen Liesertals konnte nach jeder Kurve mit neuen Eindrücken aufwarten.

Auf halber Strecke kam die kleine Kyll von rechts dazu und brachte Zuschußwasser. Der Bach wurde jetzt breiter und übersichtlicher. Nach einer kurzen Pause ging es weiter zur Schladter Mühle. Eine Besichtigung des Wehrs war schwierig und so bevorzugten wir die Fischtreppe zur Weiterfahrt. Mit ordentlich Tempo stellt der Rücklauf keine große Schwierigkeit dar. Ein Besichtigung ist trotzdem anzuraten; das Unterwasser sollte frei sein für eine Befahrung.

Die letzten 500 m wurden nochmal recht sportlich. Hier kann man bei diesem Wasserstand schon von ordentlich Wildwasser II – III sprechen. Anlanden vor der Fußgängerbrücke der Pleiner Mühle bei diesem Wasserstand bitte rechts.

Die Fahrzeit für die 21 km betrug 2,5 Stunden, incl. Pause und 3x umtragen.

Ruth und Sabine waren von der Tour begeistert (ich natürlich auch) und meinten ich müßte einen Bericht darüber schreiben.

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