Durch den Versailler Vertrag wurden die südlichen Teile der ehemaligen preußischen Rheinprovinz und die westlichen Teile der bayerischen Pfalz auf 15 Jahre (ab 10.1.1920) einer Völkerbundsregierung unterstellt.

1935 kam dieses Saargebiet nach Volksabstimmung (90,7 % für Deutschland) an das Deutsche Reich zurück.

1935-40 mit der Pfalz zum Gau Saarpfalz vereinigt;

1940-45 Westmark genannt;

ab 2.1.1946 unter französischer Verwaltung.

Ministerpräsident J.Hoffmann (1947-55) und die von ihm geführte »Christliche Volkspartei« (CVP) unterstützten die französische Saarpolitik, ebenso wie die »Sozialistische Partei des Saarlands« (SPS).

Im Rahmen der Pariser Verträge beschlossen Bundeskanzler K.Adenauer und der französische Ministerpräsident P.Mendès-France 1954 ein Saarstatut (europäischer Status des Saarlands im Rahmen der »Westeuropäischen Union«, WEU).

Nachdem die Bevölkerung nach Zulassung der für eine Rückgliederung eintretenden Parteien des »Heimatbunds«, CDU, SPD, DPS (Demokratische Partei Saar) in der Volksabstimmung vom 23.10. 1955 das Saarstatut abgelehnt hatte, wurde das Saarland gemäß dem deutsch-französischen Saarabkommen (1956) als Bundesland der Bundesrepublik Deutschland eingegliedert (mit Wirkung vom 1.1. 1957).

1955-80 war die CDU die stärkste Partei und stellte die Ministerpräsidenten H.Ney (1956/57), H.E. Reinert (1957-59), F.-J. Röder (1959-79) und W.Zeyer (1979-85);

1980-99 war es die SPD (seit 1985 mit absoluter Mehrheit) mit den Ministerpräsidenten Oskar Lafontaine (1985-98) und Reinhard Klimmt (1998-99).

Nach den Landtagswahlen vom 5.9. 1999 übernahm die CDU unter Ministerpräsident Peter Müller wieder die Regierungsverantwortung (mit absoluter Mehrheit).