194,0 Vereinigung der beiden Quellflüsse zur Saar.

Bis km 104 verläuft die Saar in Frankreich; diese Strecke ist beschrieben im “DKV-Auslandsführer, Bd. 6”.

104,0 r Mündung der Blies, ab hier r Ufer deutsch.

103,3 Eisenbahnbrücke Sarreguemines-Hanweiler.

102,8 Wehr Welferdingen, l fahrbar oder r umtragen

102,6 r Hanweiler, gute Einsatzstelle

99,5 r Bahnhof Auersmacher.

97,7 Wehr Blittersdorf, l fahrbar oder umtragen, l am Kanal Bootshaus CC Blittersdorf.

97,6 Fußgängerbrücke Blittersdorf, Bahnhof r 100 m

93,8 l Mündung der Simbach. Ab hier beide Ufer deutsch.

93,0 Güdingen, r Bahnhof 150 m.

92,8 Wehr Güdingen, r umtragen. Schleuse Güdingen l. Ab hier wird geschleust.

91,3 Autobahnbrücke nach Metz

91,1 Autobahnbrücke nach Saarbrücken

90,7 Brücke zu den St. Arnualer Wiesen

89,4 r Fernheizwerk, Daarler Brücke, Fußgängerbrücke

89,0 r Einfahrt in den alten Saararm. 300 m aufwärts Anlegestelle und Rudergesellschaft Undine; schöner Biergarten.

89,0 l Anlegestelle Saarbrücker KC, zum Bootshaus durch Tunnel unter Stadtautobahn. Tel. (06 81) 5 16 16, kein Gasthaus

Saarbrücken: Hauptstadt des Saarlandes und Verwaltungssitz des Stadtverbandes Saarbrücken, in einer Talweitung der Saar, 184.300 Einwohner; Saarbrücken hat Oberbergamt u. a. Behörden; Universität, Hochschule der Bildenden Künste Saar, Hochschule für Musik und Theater, drei Fachhochschulen (Bergbau, Technik und Wirtschaft, soziale Arbeit), Max-Planck-Institut für Informatik, Fraunhofer-Institut für zerstörungsfreie Prüfverfahren u. a. wissenschaftliche Institute; Staatstheater, Bibliotheken und Museen; Sitz des Saarländischen Rundfunks; zoologischer Garten; Saarlandhalle (mit Spielkasino). Saarbrücken ist bedeutender Handelsplatz und Verkehrsknotenpunkt (Flughafen in Saarbrücken-Ensheim). Seit 1950 findet alljährlich die Internationale Saarmesse statt. Metallerzeugung und -verarbeitung, Maschinen-, Fahrzeugbau, daneben Elektrotechnik, Chemie, Optik.
Stadtbild: Saarbrücken wurde 1793 und 1944 stark zerstört; erhaltene Baudenkmäler sind die dreischiffige frühgotische Stiftskirche Sankt Arnual (um 600 gegründet) mit den Tumbengräbern der Grafen von Saarbrücken (15. Jahrhundert), Schlosskirche (15. Jahrhundert, darin 26 Glasfenster von G. Meistermann, 1956-58), Schloss (1738-48, 1793 abgebrannt, ab 1810 klassizistisch verändert; nach Kriegsschäden saniert, moderner Mittelbau 1989/90 von G. Böhm), Barockkirche Sankt Johann (1754-58), Ludwigskirche (1762-75).

Geschichte: Alt-Saarbrücken entwickelte sich im 11. Jahrhundert unterhalb der 999 erstmals erwähnten Burg; 1321 Stadtrecht; 1381-1801 Hauptstadt der Grafschaft Nassau-Saarbrücken, 1815 an Preußen. 1896 Eingemeindung des ehemaligen Dorfes Sankt Arnual, 1909 Zusammenschluss von Alt-Saarbrücken, Sankt Johann (Stadtrecht seit 1321) und Malstatt-Burbach (Stadtrecht seit 1875) zur Stadt Saarbrücken; seit 1947 Hauptstadt des Saarlandes.

88,8 1 Anlegestelle Ruderclub Saar, zum Bootshaus durch Tunnel unter der Stadtautobahn.

88,4 Bismarck-Brücke. Es folgen mehrere Brücken.

87,9 r Musikhochschule und Staatstheater Saarbrücken, l Gebäude des Saarländischen Landtages

87,0 Luisen-Brücke, r zum Hauptbahnhof Saarbrücken 500 m,

86,7 r Kongresshalle.

83,6 Gersweiler Brücke

83,1 r Bootshaus und Zeltplatz Kanuwanderer Saarbrücken, Tel. (06 81) 7 61 21, einzige Zeltmöglichkeit am Fluss.

82,5 Schleuse Saarbrücken-Burbach; am besten um Schleusung bitten.

77,0 r Bootshaus KC Völklingen, Tel. (0 68 98) 2 11 81, Brücke Fürstenhausen-Völklingen, ab hier ca. 5 km r Völklinger Hütte

75,0 Brücke Wehrden-Völklingen.

74,0 Eisenbahnbrücke

70,0 Straßenbrücke Bous.

66,0 Wehr Lisdorf, l umtragen.

65,2 Brücke Lisdorf-Ensdorf.

62,0 Brücke Saarlouis.

61,2 l Bootshaus KC Undine Saarlouis, Tel. (0 68 31) 22 48, Landesleistungszentrum SKB, Tel. 0 68 31/4 63 1

61,5 Brücke

59,6 Straßenbrücke A 8

58,9 Hafen Dillingen.

58,5 Brücke, l Wallerfangen, r Dillingen.

58,3 r Mündung der Prims

57,4 Brücke Dillingen.

56,5 Bootshafen, Bootshaus Kanu-Club Dillingen, Tel. (0 68 31) 7 32 12, Gasthaus

55,1 Eisenbahnbrücke

54,3 r anlegen zum Umtragen 450 m weit.

54,2 Wehr und Schleuse Rehlingen.

52,7 Brücke, l Rehlingen, r Beckingen.

50,7 l Mündung der Nied.

48,5 Fußgängerbrücke, l Fremersdorf, r Bahnhof

44,5 Brücke Merzig.

Merzig: Kreisstadt des Landkreises Merzig-Wadern, 31.000 Einwohner; keramische Werke “Villeroy & Boch”, Draht-, Getränkeindustrie.

Geschichte: Romanische Säulenbasilika (Anfang 13. Jahrhundert). Das aus einer römischen Siedlung hervorgegangene Merzig kam um 870 an die Erzbischöfe von Trier; 1332 Stadtrecht.

44,1 r Mündung der Seffersbach. Anlegestelle Kanu-Club Merzig zum Bootshaus und Zeltplatz unter der Brücke durch, Tel. (0 68 61) 21 23

40,8 Feldweg-Brücke Besseringen.

40,1 r Bahnhof Besseringen.

39,5 Straßenbrücke, l Schwemlingen, r Besseringen.Beginn der Saarschleife, einem romantischen Flusstal bis Mettlach

36,8 l Wassersportheim des Saarl. Ruderbundes.

34,9 l Mündung der Steinbach, Gasthaus Becker.

31,6 r anlegen zum Umtragen 350m weit

31,4 Wehr und Schleuse Mettlach.

30,9 Brücke Mettlach

Mettlach: Gemeinde im Landkreis Merzig-Wadern, 12.200 Einwohner; Keramikmuseum, keramische Industrie. Achteckiger ”Alter Turm” (994, im 14. Jahrhundert verändert).

30,4 r Barockbau der ehem. Abtei Mettlach, Steingutfabrik Villeroy und Boch.

30,0 r Kanufreunde Mettlach.

29,3 l Lutwinus-Kapelle.

27,5 Fußgängerbrücke Saarhölzbach, r Bahnhof 300 m. Kurz nach Saarhölzbach verlässt die Saar das Saarland und gelangt nach Rheinland-Pfalz.

22,2 Straßenbrücke, Taben l, Bahnhof r.

19,1 r WEINLAGE: Serriger Herrenberg – erster Weinberg an der unteren Saar.

18,9 r WEINLAGE: Serriger Würzberg

19,0 l Hamm.

18,6 links anlegen zum Umtragen 400 m weit.

18,5 Wehr und Schleuse Serrig.

18,2 l gute Einsetzstelle

18,0 r WEINLAGE: Serriger Kupp, ebenfalls oberhalb des Ortes

17,2 l WEINLAGE: Kastel-Staadter König-Johann-Berg, entlang des Pinschbaches

16,2 l Staadt, r Serrig.

16,2 r WEINLAGE: Serriger Schloß Saarfelser, oberhalb von Schloß Saarfels, wo 1912 der erste marktfähige flaschengegorene Sekt nach Champagner-Methode; weiter entlang des Serriger Bachtales: Serriger Vogelsang, Serriger Heiligenborn und Serriger Hoeppslei, anschließend wieder Serriger Kupp.

16,0 l WEINLAGE: Kastel-Staadter Maximiner Staadt

16,0 r WEINLAGE: Serriger Antoniusberg, ebenfalls: 15,6 l

15,0 r WEINLAGE: Serriger Schloß Saarsteiner

13,8 l WEINLAGE: Saarburger Laurentiusberg, oberhalb Krutweiler

13,6 Krutweiler.

12,2 Straßenbrücke B 51.

11,7 Straßenbrücke B 407 Saarburg.

11,5 r Bootshaus Ruderclub Saarburg, nicht bewirtschaftet; nebenan schöner Biergarten “Villa Keller”


Saarburg – Attraktionen: Burganlage, Wasserfall, “Klein-Venedig”

Eingebettet in Weinberge und Wälder liegt die romantische Stadt Saarburg mit den sehenswerten Denkmälern ihrer tausendjährigen Geschichte. Die strategische Bedeutung der malerischen Landschaft erkannte schon Graf Siegfried von Luxemburg, der 964 auf einem Bergrücken die Burganlage Saarburg erbaute. Er schuf damit eine der schönsten und wichtigsten Höhenburgen des Westens. Aus der anfangs kleinen Siedlung am Fuße der Burg entwickelte sich bereits im Hochmittelalter ein ansehnlicher Ort, dem im Jahre 1291 durch König Rudolf von Habsburg die Stadtrechte verliehen wurden. Die Sehenswürdigkeiten des staatlich anerkannten Erholungsortes locken Gäste von weit her. Hauptattraktion ist der Wasserfall, der als einzigartiges Naturschauspiel mitten in der Stadt 20 Meter über Felskaskaden in die Tiefe stürzt und die Mühlräder im Talkessel antreibt.

Heute befindet sich darin ein Mühlenmuseum. Das städtische Museum “Amüseum” befindet sich in der ehemaligen kurfürstichen Mühle mit der ältesten doch stromerzeugenden Turbine in Privatbesitz und interessanten Wechselausstellungen. Wer Muße mitbringt, ist schnell verzaubert von den verwinkelten Gassen mit südlichem Flair, Saarburgs “Klein Venedig”, dessen Häuserzeilen um den Leukbach auf mächtigen Eichenpfählen ruhen, der malerischen Altstadt mit den bunten Fischer- und Schifferhäusern und der Glockengießerei, in der bis 2002 noch das traditionelle Handwerk des Glockengießens ausgeübt wurde.

10,5 r Sportboothafen.

10,5 l WEINLAGE: Saarburger Fuchs; darin gelegen

10,4 l WEINLAGE: Saarburger Stirn

10,0 l WEINLAGE: Ayler Kupp (!), ab der Gemeindegrenze zählen die letzten Meter Weinberg zu dieser berühmten Lage, ebenso die Weinberge oberhalb des Ortes; die eigentliche Ayler Kupp findet sich links der Saar bei 8,2 l.

10,0 r WEINLAGE: Dreiteilung der Weinberge entlang der Gemarkungsgrenzen: Saarburger Klosterberg auf den ersten Metern des Kaselbachtales; setzt sich fort als Irscher Sonnenberg; parallel zur Saar: Okfener Kupp.

9,4 Straßenbrücke

9,1 r Ockfen durch Tunnel unter der Bahn.

9,0 r WEINLAGE: Okfener Herrenberg, links vor dem Ort; anschließend: Okfener Bockstein

8,8 r WEINLAGE: Schodener Herrenberg; auf selber Höhe: Bismarksturm. Der Herrenberg folgt dem Lauf der alten Saar bis zum Ortsende Schoden (Alte Saar 6,4 r)

7,9 rechts anlegen zum Umtragen in Altwasser 450 m. Das Altwasser ist 7,5 km lang und mündet bei km 4,7 in die kanalisierte Saar. Die Kilometrierung ist nachstehend angegeben. Die Fahrt im Altwasser ist der Fahrt im Schleusenkanal vorzuziehen. (Faltboote bleiben bei Niedrigwasser besser auf dem Schifffahrtskanal)

Alte Saar 0,0 l WEINLAGE: Schodener Marienberg, zieht sich schmal am Steilufer entlang; die flacheren Lagen oberhalb der Abbruchkante: Wiltinger Schlangengraben.

Alte Saar 0,2 r gute Einsetzstelle

Alte Saar 0,3 r Schoden

Alte Saar 2,5 Straßenbrücke

Alte Saar 2,5 l WEINLAGE: Wiltinger / Kanzemer Schloßberg

Alte Saar 2,6 r WEINLAGE: Wiltinger Braunfels, ebenso die Lagen oberhalb des Ortes entlang des Pravellsbaches; anschließend: Scharzhofberg.

Alte Saar 3,5 r Wiltingen

Alte Saar 3,6 r WEINLAGE: Wiltinger Klostergarten; östlich des Weinlehrpfades entlang des Oberemmeler Baches: Wiltinger Rosengarten.

Alte Saar 4,3 r WEINLAGE: Wiltinger Gottesfuß

Alte Saar 4,6 r WEINLAGE: Wiltinger Braune Kupp, geht auf

Alte Saar 4,7 r WEINLAGE: in die Wiltinger Kupp über.

Alte Saar 4,9 r WEINLAGE: Wiltinger Hölle und Wiltinger Sandberg.

Alte Saar 5,1 r WEINLAGE: Kanzemer Altenberg

Alte Saar 6,0 Straßenbrücke, Kanzem 1, Bahnhof r.

Alte Saar 6,1 r WEINLAGE: Kanzemer Hörecker (0,73 ha) im Altenberg gelegen.

Alte Saar 7,2 l gute Einsetzstelle beim Umtragen an der Schleuse Kanzem.

Alte Saar 7,5 Mündung in das neue Saarbett bei km 4,7

7,8 l Biebelhausen.

7,7 Wehr Schoden, l Abzweigung in den Schleusenkanal.

7,5 Straßenbrücke Biebelhausen.

5,4 Straßenbrücke Wawern.

5,3 r anlegen zum Umtragen 350 m, Zeltplatz am Altwasser.

5,2 Schleuse Kanzem.

4,7 r Hamm, Mündung des Altwassers.

3,1 r Filzen.

2,5 1 Zeltplatz in Könen.

0,4 Brücke B51

0,3 Eisenbahnbrücke

0,2 Brücke B51/B419

0,0 Mündung in Mosel bei km 200,7