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Osterfahrt 2014

Die Hinfahrt verging wie im Flug. Kaum war es hell,  waren wir schon am Tarn. Camping Municipal, so hieß unser Domizil. Der Campingplatz liegt direkt am Tarn an der Mündung der Jonte.

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Schnell stand das Camp und der Pegel wurde gecheckt. Da wir alle heiß auf Paddeln waren, starteten wir bereits am Anreisetag die erste Tour. Also luden wir Boote auf den Anhänger, es schallte „Abfahrt“ und fuhren tarnaufwärts. Bei wunderbarem Wetter paddelten wir durch die malerische Landschaft der Tarnschlucht wieder zum Ausstieg, unweit des Campingplatzes. In den nächsten Tagen paddelten wir einige Stücke des Tarn oberhalb des Pas Souci, einem gewaltigen Felssturz der für Paddler leider unfahrbar ist. Landschaftlich und wettertechnisch waren unsere Touren mindestens WW VI.

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So ging es am dritten Tag zuerst nach St. Enimie, wo wir den Vormittag für einen Stadtbummel nutzten. Von St. Enimie paddelten wir durch seichtes Wasser. Sepp nutzte das schöne Wetter um die gesamte Strecke bis zum Campingplatz mit dem Abfahrtsboot zu fahren. Einige paddelten aufgrund des schönen Wetters das Stück vom Pas Souci bis zum Campingplatz noch einmal. Die erfahrenen Wildwasserpaddler Lukas, Olli, Manu, Valli, Jügen und Sepp fuhren in den darauffolgenden Tagen noch zwei Stücke auf dem oberen Tarn. Trotz verhältnismäßig wenig Wasser kam die Truppe beide Male mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht wieder heil auf dem Campingplatz an.Da aufgrund des Pegels nicht alle wildwassertechnisch interessanten Flussabschnitte im Umkreis paddelbar waren, verbrachten wir zwei Tage auf dem WW-Kanal in Millau. Für uns Anfänger bot sich hier die Möglichkeit relativ gefahrlos zu üben. Außerdem kamen dank einiger Wellen und Walzen auch unsere Spielbootfahrer auf Ihre Kosten. Ebenfalls konnten wir einige Sicherheitsübungen durchführen. Wir übten den sicheren Umgang mit dem Wurfsack und die Rettung eines bootlosen Paddlers.  Im Schatten des Viadukts von Millau hatten wir außerdem die Möglichkeit, die Mittagspause mit einem Spaziergang durch die Innenstadt von Millau zu verbringen. Ein kluges Köpfchen hatte beim Laden in Trier auch einen Topoduo eingepackt, sodass Erik und ich in den Genuss einer gemeinsamen Fahrt mit Manu kamen. Rollen mit dem Topoduo funktioniert also  . Den Komfort einer Fahrt im Topoduo gönnte sich auch Annika, die gemeinsam mit Markus im Topoduo und Familie Schmitt ihre erste Paddeltour im Wildwasser unternahm. 

4Diejenigen, die zum ersten Mal mit dem TKF auf Tour gingen, waren anfangs fasziniert von dem Komfortstandard, der im Camp herrschte. So kreierten die wechselnden Küchenteams täglich ein köstliches Frühstück mit allem was das Herz begehrt. Abends kam das leibliche Wohl selbstverständlich auch nicht zu kurz. Es wurden wechselnde kulinarische Delikatessen aufgetischt. Ich bin mir sicher, an dieser Stelle muss man sich nicht schämen zu sagen „Das haben wir alle super hinbekommen“. Wie es sich gehört fand am Ostersonntag auch jeder etwas vor oder an seinem Zelt. Zum Osterkaffe wurde, Juliane und Markus sei Dank köstlicher Erdbeerkuchen serviert.  Natürlich nahmen wir uns auch den Spruch „Ein Paddler der nicht säuft, dessen Boot nicht läuft“ zu Herzen. So genossen Wir abends im gut beheizten Zelt in geselliger Runde das eine oder andere Glas Rotwein. Selbstverständlich kamen die Biertrinker auch nicht zu kurz. Gutes „Kroneburg“ verpackt in der Form eines Stoppschildes wurde konsumiert. Des Öfteren spielte Jürgen für uns auf der Gitarre und der eine oder andere TKF´ler entdeckte sein musikalisches Können (Gell, Alex ). Wie Karli es schaffte mit zwei Löffeln einen vollwertigen Drummer abzugeben habe ich bis heute nicht verstanden. Die Tage, an denen nicht gepaddelt wurde, wurden unterschiedlich genutzt. Einige gingen Wandern oder erkundeten Höhlen. Andere nutzten den Tag zum Klettern in der fußläufig erreichbaren Jonteschlucht oder genossen schlichtweg das Wetter in der Hängematte. Schön war, dass auch einige Leute mit uns kletterten, die zum ersten Mal am Fels waren.

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Am letzen Tage stand nochmal paddeln auf dem Programm. Mit neun Paddlern ging es zur Abschlusstour auf den Dourbie. Alfred saß zwischenzeitlich zwischen ein paar Felsen auf dem trockenen, wurde aber schnell aus dieser misslichen Lage befreit. Die Rückfahrt vom Austieg gestaltete sich aufgrund technischer Probleme mit dem Vereinsbus zwar schwierig, dennoch hatten wir alle unseren Spaß. Aber Hallo: wie oft wird an der französischen Tanke denn ein Bus, beladen mit nem Haufen bunter Boote durch den Kassenschalter geschoben .6

Und nun war es auch schon wieder Samstag und der Tag der Rückfahrt stand auf dem Programm. Die Zelte wurden abgebaut und zum letzten Male tönte das Wort „Abfahrt“! über den Platz. Müde, aber voller neuer Eindrücke ging es zurück nach Trier.7Es fehlen: Marita, Juliane, Annika, Markus, Daniel, Sepp

 

Jugendzeltlager in Brohl

Katharina berichtet:

 

                         Jugendzeltlager in Brohl 2013

 Von Freitag, den 9.August bis Sonntag, den 11.August verbrachten wir fünf Jugendliche mit unseren Betreuern Burkhard und Gottfried ein Paddelwochenende in Brohl am Rhein.

Freitags abends wurde das erste mal zusammen gekocht und gegessen.

Später saßen alle zusammen am kleinen-nichts-gegen-hermeskeiler-hütte-lagerfeuer.

Am nächsten Morgen sind wir in großen Kanadiern gefahren.

Gegen Nachmittag sind ein paar im Brohler Hafenbecken mit ihren Spielbooten aufs

Wasser gegangen. Wer die Eskimorolle konnte hatte Glück,wer nicht,musste ans Ufer

zurück. Schwimmen konnten wir dort ebenfalls.

Für manche endete der spaßige Nachmittag jedoch mit einem kleinen Sonnenbrand . 😉

Abends wurde wieder zusammen gekocht,gespielt und anschließend gab es eine Nachtwanderung.

Am Sonntag morgen,wurden Zelte abgebaut und alles soweit zusammen zusammengepackt. Danach gingen ein paar einzeln auf den Rhein paddeln, andere

wieder ins Hafenbecken.

Müde wurden dann gegen Nachmittag die Boote aufgeladen und es ging wieder nach Hause. Alles in allem war es ein schönes Wochenende.

Danke an Gottfried und Burkhard.

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Danke an Gottfried, Burkhard und Katharina

Alex der Jugendwart

 Wasserratten auf der Sauer – Tour 2013

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Diesen Mittwoch hat die TKF- Jugend eine super Tour auf der Sauer gemacht. Trierer Wasserratten haben etwas dazu gelernt, hatten viel Spaß und wurden etwas nass 🙂

Nach anfänglichen Schwierigkeiten das Wasser zu finden…

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gelang doch noch der Kontakt mit dem kühlen Nass…

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 Zudem wurden wir von den Daheimgebliebenen mit einem 

   fürstlichen Grillfest empfangen.

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Einen herzlichen Dank an alle Eltern, Jugendlichen und die gutaussehenden Trainer „Captain Cook“ und „Harry“, sowie  Lukas und Olli Schmitt, ohne die der Samstag nur halb so schön gewesen wäre.

Mit freundlichen Grüßen

Alex – der Jugendwart

Peter Schumacher für die KANU-Europameisterschaft qualifiziert.

Am vergangenen Wochenende fand in Birkenfeld im Schwarzwald,  auf der gut eingeschenkten Enz, das letzte aus vier Qualifikationsrennen für die Kanu-Wildwasser-Europameisterschaft statt.

Peter Schumacher startete als Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft in der Herren-Leistungsklasse für den Verein der Trierer Kanufahrer und gewann überlegen das Rennen. Der Zweitplatzierte kam über 8 Sekunden später ins Ziel.

Im international stark besetzen Feld mit  Fahrern aus Österreich,  Deutschland und der Schweiz zeigte er eine herausragende Leistung und qualifizierte sich für die Europa-Meisterschaft in Slowenien.

Die EM wird auf der Soca, dem schönsten Wildfluss der Alpen, auf schwerem Wildwasser ausgetragen.

Zuvor hatte Schumacher  an Qualifikationsrennen in Monschau, Tittling (Bayerischer Wald) und auf der Europameisterschaftsstrecke teilgenommen.

Seine guten Ergebnisse bei den Rennen sicherten ihm letztlich die Teilnahme an der EM.

Der Wildwasser-Junioren-Vizeweltmeister und TV-Nachwuchsportler des Jahres 2009 hat dadurch den Anschluss zur Weltspitze bei den Herren geschafft.

 In der Vergangenheit hat das Deutsche Team im internationalen Vergleich sehr gut abgeschnitten,  dies lässt auch auf Edelmetall für Schumacher hoffen.

Zur Zeit trainiert er täglich mehrmals auf Sauer und Mosel und bereitet sich damit intensiv mit seinem Trainer Jan Starszynski auf die Wettkämpfe in Slowenien vor.

Am 4. Mai geht es mit dem Team des Deutschen Kanu-Verbands an die Soca.

Vom 9. bis 12. Mai finden dann die Rennen statt.

Informationen und Ergebnisse unter Kanu-Wildwasser.de

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KVR Anpaddeln auf dem Rhein

Beim diesjährigen Anpaddeln am 20.3. auf dem Rhein starteten  5 Trierer Kanuten bei strahlendem Sonnenschein die 38 km Tour von Vallendar nach Remagen.

Mit insgesamt ca. 100 Kanuten aus zahlreichen Vereinen ging es zum Zwischenstopp nach Brohl, wo bei einer heißen Gulaschsuppe viele alte Kontakte aufgefrischt und neue geknüpft wurden.

Dann ging es gemütlich weiter bis zur bekannten Brückenruine von Remagen, unterwegs gab es für uns Moselaner immer wieder ungewohnt große Wellen, hervorgerufen durch den starken Schiffsverkehr auf dem Rhein.

Im Bootshaus des WSV Remagen gab es zum Abschluss leckeren Kaffee und Kuchen.

Es war ein gelungener Saisonauftakt. Gut organisiert vom Wassersportverein Remagen, der neben der hervorragenden Organisation für eine gute Verpflegung und unseren Rücktransport sorgte.

Grünkohlfahrt bei strahlendem Sonnenschein

Am Samstag, den 12 März, fand die traditionelle Grünkohlfahrt der Trierer Kanufahrer statt. Nach einem opulenten Frühstück, mit viel Liebe hergerichtet von unserem Wanderwart Gottfried Heinzmann, trafen sich die Teilnehmer am Startpunkt unterhalb von Rosport an der Sauer.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten insgesamt 29 Teilnehmer, die unter anderem aus  Saarbrücken, Koblenz und Bitburg angereist waren, zur 27 km langen Fahrt. Der Wasserstand (80 cm im Bollendorf) war für die Fahrt mit den Wanderbooten optimal. Nach einer flotten Fahrt auf der Sauer wurde kurz nach der Mündung in die Mosel eine Pause eingelegt. Nachdem alle sich gut gestärkt hatten wurde die restliche Strecke bis zum Bootshaus der Trierer Kanufahrer zurückgelegt.  Das einzige Hindernis, die Moselschleuse in Trier musste umtragen werden, was aber dank der mitgenommenen Bootswagen kein Problem war.

Im Bootshaus war Kaffee und Kuchen für den ersten Hunger schon vorbereitet und anschließend gab es traditionell den Grünkohl mit Bratkartoffeln.

Einen großen Dank auch an all die vielen fleißigen Hände, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Fahrt mitgeholfen haben.

Und alle waren sich einig, das müssen wir nochmal machen, den Termin für 2012 werden wir frühzeitig bekannt geben.


Einladung Osterzeltlager an der Tarn

Von Mi. 20. April bis Sa. 30. April veranstalten die TKF ein Zeltlager in Südfrankreich an der Tarn.

Der Tarn entspringt wie die Ardeche in den Cevennen. Er mündet  in die Garonne. Unsere Zelte werden wir ca. 3 km unterhalb von St. Enimie auf dem

Camping les Fayards
Route de Millau,
48210 Sainte-Enimie, Frankreich
+33 4 66 48 57 36
www.camping-les-fayards.com

bei Fluß- km 63 aufschlagen ( ca. 880 km von Trier ). Von hier aus sind Befahrungen von verschiedenen Abschnitten vorgesehen. Die einzelnen Fahrtstrecken werden je nach Wasserstand festgelegt. Die Schwierigkeiten liegen auf den vorgesehenen Abschnitten ab Florac (km 32) bis Millau (km114) WW I – II+ . Oberhalb von Florac gibt es Auch WW IV.

Hier gibt es eine Flussbeschreibung
Hier gibt es einen Erlebnisbericht

Sollten die Witterunugs- und Pegel- Bedingungen ungünstig sein, so ist auch eine kurzfristige Verlegung an den Orb, die Ardeche oder den Allier nach Absprache möglich.

Entfernungen von St. Enimie aus:

  • Ardeche 135 km, 3 h Fahrzeit
  • Orb  201 km, 3 h
  • Allier, 151 km, 3 h – liegt auf der Rückfahrt, WW II bis III+bei Langeac

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Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr !

Gleichzeitig möchten wir uns für die Unterstützung bei allen Aktiven bedanken
und freuen uns auf viele gemeinsame schöne Stunden im neuen Jahr !