Archiv der Kategorie: Wettkämpfe

Trierer Kanufahrer starten erfolgreich in die Saison.

Trierer Kanufahrer starten erfolgreich in die Saison.


Die Wildwasserfahrer der TKF haben mit ihrer Rennmannschaft an den zwei ersten Regatten der Saison 2012 teilgenommen. Am 11. März starten die Trierer auf dem ersten Rennen in Diez. Der National-Mannschafts-Fahrer Peter Schumacher fuhr in der Herren-Leistungsklasse auf den 1. Platz. Er konnte den WM-Zweiten von 2011, Tobias Bong aus Köln, auf den 2. Rang verweisen. Sebastian Romberg erreichte hier einen guten 8. Platz. Christin Willert belegte bei den Damen den 2. Platz, knapp hinter der Junioren-Weltmeisterin Annika Gierenz aus Köln. Unser Trainer, Jan Starszynski, wurde Erster bei den Masters-A. Mit diesen guten Ergebnissen traten die Kanuten aus Trier auf dem internationalen Sprint- und Classic-Rennen am 17. und 18. März in Fulda an. Am Samstag konnte Peter Schumacher im stark besetzten Sprintrennen auf den 5. Platz fahren. Sebastian Romberg und Christin Willert landeten hier im Mittelfeld. Jan Starszynski wurde bei den Masters Zweiter.  Am Sonntag kam es für Peter Schumacher auf der langen Strecke noch besser. In seiner Spezialdisziplin paddelte er als schnellster Nachwuchsfahrer auf Platz 4. Vor ihm lagen nur Welt- und Europameister der letzten drei Jahre. Der Abstand zu den ersten 3. Plätzen war hier äußerst gering. Das Mittelfeld erreichten  Christin Willert und Sebastian Romberg. Nach diesen Topp-Ergebnissen wurde Peter Schumacher von Bundestrainer Gregor Simon in die DKV-Mannschaft berufen. Beim Mannschaftsrennen fuhren Mark Rösner, Altrip,Achim Overbeck, Braunschweig, Peter Schumacher, Trier, mit großem Vorsprung auf den 1. Platz. Der Kanu-Verband Rheinland war bei den Herren in Fulda in den Top 5 und damit in dieser Kategorie als stärkster Verband im DKV vertreten.

Peter Schumacher steht in der nationalen Rangliste „Classic“ auf Platz 4 und im „Sprint“ auf dem 5. Platz. Er hat bei weiterer konstanter Leistung beste Chancen weiter nach Vorne zu fahren und sich für internationale Aufgaben zu empfehlen.

Nachtrag:  Am 1. April belegte Peter Schumacher beim Wildwasser-Rennen in Monschau den 4. Platz und bestätigte damit seine vorherigen Top-Leistungen.


Peter

die 3

Nachwuchs

Deutsche Meisterschaften – Trierer Kanufahrer gut n Form

Bei den Deutschen Meisterschaften auf der Saalach in Lofer (Österreich) konnten die Trierer Kanufahrer ihre Klasse wieder einmal unter Beweis stellen.

Einen besonderen Erfolg erreichte der Master-A-Fahrer (Ü30-Herren) Martin Volger. Er schaffte den Sprung auf das Treppchen und sicherte sich die Bronze-Medaille. Die Erfolgsserie Voglers setzte sich fort und er konnte in der kürzeren Sprint-Disziplin ebenfalls den dritten Platz schaffen. Auch im Nachwuchs zeigte sich die Mannschaft unter Trainer Jan Starzinsky stark: Paul Kindler fuhr in der Altersklasse „Jugend“ auf den 18. Platz; im Sprint schaffte er sogar den 16. Platz. Peter Schumacher belegte in seinem ersten Jahr in der Herrenklasse den achten Platz, auf der Sprint-Distanz erreichte er ebenso erfolgreich den elften Platz. Auch neu bei den Herren ist Sebastian Romberg, der im Sprint dicht auf den Fersen Schumachers blieb und den zwölften Platz belegte. Nicht ganz so gut verlief es auf der Klassik-Strecke, wo er auf Rang 25 landete.

Das TKF-Team errang mit einem Master-Fahrer und zwei Herren-Neulingen auf der Klassik-Distanz den sechsten und auf der Sprint-Distanz den fünften Platz.

Zeitungsartikel aus dem Trierer Wochenspiegel vom 18.08.2010

Erfolg bei Süddeutschen Meisterschaften

Trierer Kanufahrer stehen bei Süddeutschen Meisterschaften 2010 sechsmal auf dem Siegertreppchen.

Am Wochenende 10. und 11. April 2010 fanden im Bayerischen Wald bei Passau die Süddeutschen Kanu-Meisterschaften und die Internationale Ilz-Regatta statt. Die Mannschaft der Trierer Kanufahrer (TKF) imponierte mit einem überragenden Ergebnis:

Classic Leistungsklasse (Langstrecke)
Martin Vogler, Peter Schumacher und Sebastian Romberg gewannen den ersten Preis in der Herrenmannschaft. In der Klassifikation „Herren“ wurden Peter Schumacher zweiter und Sebastian Romberg dritter. In der Altersgruppe „Master A“ (= ab 30) wurde Martin Vogler erster. Auch um die Jugend ist es bei den TKF gut bestellt: Paul Kindler erreichte den fünften Platz.

Sprint Leistungsklasse (Kurzstrecke)
Auch im Teamsprint kam die Mannschaft mit Martin Vogler, Peter Schumacher und Sebastian Romberg auf den ersten Platz. Und auch hier gewann Martin Vogler in der Altersgruppe „Master A“. In der Klasse „Herren“ kam Sebastian Romberg auf den zweiten und Peter Schumacher auf den dritten Platz. Paul Kindler in der Altersklasse „Jugend“ wurde sechster.

Für die Trierer Kanufahrer setzen diese Preise die Erfolgsgeschichte des letzten Jahres fort: Peter Schumacher wurde damals Vizeweltmeister im Wildwasser-Rennsport (der TV berichtete). Auch wurde Schumacher vor wenigen Wochen zum Trierer Nachwuchssportler in der bekannten TV-Aktion gewählt. Die erstaunlichen Erfolge wären nicht denkbar ohne die ausgezeichnete Arbeit des TKF-Trainers Jan Starszynski.

Bundesweit stehen die beiden Trierer Kanuten Peter Schumacher und Sebastian Romberg in der „Deutschland-Cup-Leistungsklasse“ auf den Plätzen  2 und 6.

Trierer werden Dritte beim Dalsland Kanot Maraton+

“Dalsland Kanot Maraton+” oder: Schweden für Eilige, ein Erlebnisbericht von Hartmut Zoppke und Sohn

Kanu fahren in Dalsland – damit verbindet man unberührte Natur, Seen mit Trinkwasserqualität, Ruhe fern des Alltags, Genießen und Ausspannen. Kurz gesagt: Genuss-Paddeln.

Anders beim Dalsland-Marathon+: die faszinierschöne Szenerie ist die gleiche und zum Trinken reicht auch hier ein Becher, mit dem man neben dem Boot schöpfen kann, aber es wird stundenlang an der Leistungsgrenze und oft jenseits der Schmerzgrenze gekämpft. Das “+” steht übrigens für die zusätzlichen 13km, die man nach der normalen Marathon-Distanz noch zurücklegen muss, bis man, abhängig vom persönlichen Leistungsniveau, nach 4½ bis 12 h die erlösende Ziellinie überfährt. Gepaddelt wird auf Laxsjön, Svärdlång, Västra Silen und dem endlos erscheinenden Lelång. Vertraute Namen für Schweden-Paddler und wunderschöne Gewässer. Es gibt 3 bzw. 4 Umtragestellen, an denen man Energiegetränke, Bananen, Brotstücke und Salzgurken bekommen kann.

Warum tut ihr euch das eigentlich an, fragen uns immer wieder Freunde: monatelang zu trainieren, um dann den Körper nach 1400 km Autofahrt über 6 Stunden zu quälen, so dass er sich erst nach Tagen wieder davon erholt? Ist es die Adrenalin-Ausschüttung beim Start, wenn die Paddel von 700 Booten den sonst so ruhigen Laxsjön aufwühlen oder das schöne Gefühl, wenn irgendwann danach der Schmerz nachlässt? Es ist viel mehr, wie die folgenden Eindrücke vom 8. August 2009 vermitteln sollen.

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TKF-Kanute ist Vizeweltmeister

Großer Wettkampferfolg der Trierer Kanufahrer

Bei der Junioren-Wildwasser-WM auf der Engelberger Aa in der Schweiz (14. bis 18. Juli 2009) gewann TKF-Paddler Peter Schumacher als bester Deutscher die Bronzemedaille im Classic-Einzel (Langstrecke, etwa 20 Minuten) und wurde im Sprint (ca. 70 Sekunden) achter. In der Classic-Mannschaft (Langstrecke) wurde er Vizeweltmeister! Wir gratulieren ihm und seinem Trainer Jan Starszynski ganz herzlich zu diesem unglaublichen Erfolg!

Offizieller Text des Deutschen Kanuverbandes:

Silber für das deutsche Herren Team

Björn Beerschwenger, Franz Bodewig und Peter Schumacher gewinnen mit einer Zeit von 20:53.49 die Silbermedaille hinter dem überragenden Team des heutigen Tages aus Frankreich (20:51.31), die sich damit den dritten Sieg des heutigen Tages sichern. Dritte werden die Tschechen (21:11,68). Noch an der Zwichenzeit auf der Hälfte der Strecke lag das deutsche Team 3 Sekunden vor den Franzosen, konnte diese Zeit aber nicht mehr ins Ziel retten. Dennoch freute sich das gesamte Team über die beiden Medaillen des heutigen Tages.
Morgen geht es weiter mit den Mannschaftsrennen im Sprint. Aufgrund der Wettervorhersagen für morgen werden die Wettkämpfe auf eine noch nicht bekannte Uhrzeit vorverlegt.

Bronzemedaille für Peter Schumacher

Nach einem packenden Rennen im Kajak-Einer der Herren gewinnt Peter Schumacher die Bronzemedaille in einer Zeit von 20:25.60 hinter den beiden Franzosen Antoine Sudrie (20:11.67) und Victor Doux (20:16.72). In einer geschlossenen Mannschaftsleistung platzieren sich die weiteren deutschen Fahrer Franz Bodewig auf Rang 4 mit 20:26.02 , Björn Beerschwenger auf Rang 5 mit 20:27.18 und Björn Barthel auf Platz 7 mit 20:39,88


Vize-Europameister aus Trier

Kanu: Sebastian Romberg erfolgreich bei Wildwasserrennsport-Junioren-Europameisterschaft in Sondrio (Italien).

Sebastian Romberg in Action

Vierzehn Nationen trugen vom 2. bis 5. Juli 2008 die Junioren-Europameisterschaft im Wildwasserrennsport auf dem italienischen Fluss Adda in Sondrio nahe dem Comer See aus. Die Wildwasserstrecke in Sondrio ist durch Wuchtwasser, Querwalzen und Verblockungen eine extrem schwierige Wettkampfstrecke (Kategorie 4+). Der achtzehnjährige Sebastian Romberg von den “Trierer Kanufahrern (TKF)” zeigte einmal mehr sein Können.

“Sebastian ist ein Wildwasserspezialist, ihm liegen anspruchsvolle Strecken ”, so sein Trainer Jan Starszynski. Im Mannschaftssprint zeigte er mit  den Fahrern Benedikt Scholz und Florian Heidmann (beide Köln) sein Können. Die Kajakjunioren verfehlten nur um 0,09 Sekunden die Goldmedaille hinter dem slowenischen Team.

Das Team des Deutschen Kanuverbands (DKV) um Bundestrainer Ralf Beerschwenger konnte mit dem Medaillen-Regen (zweimal Gold; dreimal Silber; einmal Bronze) wieder einmal zeigen, dass die deutschen Kanuten international mit ihren Leistungen überzeugen.

Weitere Platzierungen bei der Europameisterschaft für die deutschen Kanuten:

Kajak-Sprint (kurze Strecke über etwa 700 m): 1. Benedikt Scholtz (Köln), 
8. Sebastian Romberg (TKF Trier);

Kajak-Klassik (sieben Kilometer lange Strecke): 1. Björn Beerschwenger (Köln), 
15. Sebastian Romberg (TKF Trier)

Video von der Europameisterschaft (Kamera: Kathrin und Karl-Alois Romberg)

httpvh://www.youtube.com/watch?v=6stxkLVmums


Nach der Siegerehrung

Eine Woche zuvor hatten die TKF-Kanuten bereits bei der Deutschen Meisterschaft im Kanu-Wildwasser-Rennsport Silber und Bronze gewonnen. Die Rennen wurden in diesem Jahr vom 25. bis 28. Juni in Sterzing (Südtirol/Italien) auf dem Fluss Eisack ausgetragen. Die Trierer Kanuten Peter Schumacher, Sebastian Romberg und Christian Endres (im Bild von links nach rechts) überzeugten im Mannschaftssprint und wurden Deutsche Vizemeister. In der “Mannschaftsklassik” errangen sie die Bronzemedaille.

Gelungener Saisonauftakt auf der Fulda

Zwei Trierer Kanuten in der Nationalmannschaft

Am 14. und 15. März 2008 fanden auf der Fulda die ersten großen Wildwasser-Rennen des Jahres statt. Bei sehr hohen Wasserständen herrschten für die Sportler ideale Bedingungen. Durch enge Kurven und hohen Wasserdruck waren technische Fähigkeiten gefragt, um vorne mit dabei zu sein. Der TKF-Juniorenfahrer Peter Schumacher, in diesem Jahr vom Nachwuchskader in die Junioren-Nationalmannschaft aufgerückt, zeigte eindrucksvoll, dass in dieser Saison mit ihm zu rechnen ist. Souverän gewann er die Classicdistanz und wurde im Wildwassersprint Zweiter. Er konnte sich gegen die internationale und nationale Konkurrenz durchsetzen und war somit der erfolgreichste Juniorenfahrer der Veranstaltung. Selbst im starken Herrenfeld der Leistungsklasse hätten die gefahrenen Zeiten für eine gute Platzierung gereicht. Am ersten Aprilwochenende findet das erste Qualifizierungsrennen für die Junioren-Weltmeisterschaft statt. Das Rennen wird auf der Rur in Monschau ausgetragen. Drei Wochen später geht es in den Schwarzwald auf die Enz zum nächsten Wildwasserrennen. Über Ostern wird zehn Tage auf der Ardèche in Frankreich trainiert, um gut gerüstet die weiteren Wettkämpfe zu bestehen. Über Pfingsten ist die Junioren-Nationalmannschaft mit Bundestrainer Ralf Beerschwenger in der Schweiz, um auf der Weltmeisterschaftsstrecke 2009 ein Trainingslager zu veranstalten. Weitere Rennen werden in Augsburg auf der Olympiastrecke und in Hohenlimburg ausgetragen. Im Juni folgt dann als letztes Qualifikationsrennen die Deutsche Meisterschaft in Kärnten auf der Möll. Bei all diesen Rennen sind die Trierer Kanufahrer mit ihrer Mannschaft dabei. Wie im TV mehrfach berichtet, ist den Nachwuchsfahrern der TKF in den letzten Jahren immer wieder gelungen, gute Ergebnisse einzufahren: Lukas Schmitt, Paul Kindler, Oliver Schmitt, Dominique Michels, Christian Endres landeten regelmäßig auf ersten Plätzen. Sebastian Romberg, im vergangenen Jahr Vizeeuropameister in der Mannschaft, ist seit diesem Jahr in der Herren-Nationalmannschaft. Für ihn gilt es, nach einem starken Juniorenjahr den Anschluss bei den Herren zu finden. Er wird nach seiner Ausbildung in der Sportfördergruppe in Sonthofen seinen Wehrdienst ableisten. Dort wird er Zeit haben, sich voll auf den Sport zu konzentrieren. Um die gesteckten Ziele zu erreichen, trainieren Peter Schumacher und Sebastian Romberg mit Unterstützung ihres Trierer Trainers Jan Starszynski täglich und fahren jeweils zwischen 3000 und 3500 Kilometern jährlich im Rennboot.

Peter Schumacher im Nachwuchskader der Nationalmannschaft


Peter Schumacher im Nationaldress

Mit guten Leistungen machen die “Trierer Kanufahrer 1948 e.V.” (TKF) national seit einigen Jahren auf sich aufmerksam. Zahlreiche Titel und gute Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften, Süddeutschen Meisterschaften und zahlreichen Regatten wurden errungen. 2007 war für die Trierer Nachwuchspaddler und ihren Trainer Jan Starszynski das bisher beste Jahr: Der sechzehnjährige Peter Schumacher aus Föhren (Bild) wurde im Januar 2008 von Bundestrainer Günter Schröter in den Nationalkader (D/C Herren Junioren) der Deutschen Nationalmannschaft berufen. Dies wurde offiziell vom Sportdirektor des Deutschen Kanuverbandes, Dr. Jens Kahl bestätigt.

Zwei TKF-Paddler, Peter Schumacher und Sebastian Romberg, ließen bereits Anfang 2007 aufhorchen. Schumacher wurde in seiner Altersklasse (“Jugend”) Deutscher Vizemeister bei den Deutschen Meisterschaften in Österreich auf der Saalach. Auch der KölnKanuSprint 2007, eines der bekanntesten Abfahrtsrennen in Deutschland, wurde von Peter Schumacher mit über 10 Sekunden Vorsprung vor seinen stärksten Konkurrenten gewonnen.

Ein weiteres Traditionsrennen, das “Große Wappen von Köln”, brachte die Bestätigung der vorangegangenen Leistungen. Peter Schumacher wurde erster in der kurzen Distanz (“Sprint”) und zweiter in der längeren (“Classic”).

Der Abschluss der Rennsaison wurde auf den Irreler Wasserfällen ausgetragen. In der Juniorenaltersklasse wurde Sebastian Romberg im Sprint zweiter und belegte in der Classic Platz sechs. In der Altersklasse Jugend ließ Peter Schumacher in der “Classic” alle hinter sich und kam auf Platz eins. Im Sprint durch die Wasserfälle wurde er mit nur einer Zehntelsekunde Rückstand zweiter.

Peter Schumacher bei den Dt. Meisterschaften

Zusammen mit seinen Sportkameraden trainiert Peter Schumacher sechsmal pro Woche und bereitet sich intensiv auf die neue Saison vor. Bei entsprechenden Leistungen und Platzierungen in den kommenden Rennen kann er sich für die Europameisterschaft in Italien qualifizieren.

Man erwartet, dass auch Sebastian Romberg angesichts seiner guten Ergebnisse in den Nationalkader nachrücken und international starten kann.

Peter Schumacher steht in der nationalen Jugendrangliste auf Platz zwei; Sebastian Romberg erreichte Platz fünf in der Juniorenrangliste. Aber auch weitere Trierer Paddler spielen bundesweit eine Rolle: Oliver Schmitt und Christian Endres stehen auf guten Plätzen im Mittelfeld und die beiden Schülerfahrer Lukas Schmitt und Paul Kindler haben ebenfalls eine gute Saison hinter sich.

Der Vorstand und alle Mitglieder der Trierer Kanufahrer sind stolz auf ihren Nachwuchs und freuen sich über die Nominierung von Peter Schumacher.

Weitere Infos unter http://www.wildwassersport.de/cms/front_content.php?idart=59

Marathon des Gorges de l`Ardeche


Größtes Kanu- und Kajak-Event der Welt mit ca. 1800 Teilnehmern in verschiedenen Bootsklassen

Nach einer erfolgreichen Rennsaison 2007 nahmen unser Trainer Jan Starszynski, der Juniorenfahrer Sebastian Romberg und die Jugendfahrer Oliver Schmitt und Peter Schumacher am Ardeche-Marathon teil. Alfred Schumacher war als Koch und Betreuer mitgereist und nahm ebenfalls die 36 km lange Marathonstrecke in Angriff.

Am 8.11.2007 gegen Abend begann die Reise bei Regenwetter vor unserem Trierer Bootshaus. Gegen 3 Uhr nachts erreichten wir unseren Campingplatz in Vallon. Bei sternenklarer Nacht wurden in Windeseile die Zelte aufgebaut und um 4 Uhr lagen wir bei 10° und trockenem Wetter in den Schlafsäcken.

Am Freitagmorgen bauten wir das Küchenzelt auf und frühstückten mit frischem französischen Baguette. Jan und Alfred fuhren zur Anmeldung und Startnummernausgabe und machten sich ein Bild von den Örtlichkeiten. Ein Zelt für die Anmeldung war aufgebaut und es herrschte großes Gedränge. Nach der Startnummernausgabe bekam jeder Teilnehmer eine Tüte mit Sponsorenartikeln geschenkt. Zur Überraschung lag in jeder Tüte ein neuer Wildwasserhelm. In Frankreich ist Paddeln schon fast Volkssport und zahlreiche Sponsoren unterstützen die Veranstaltung. Mittags machten wir eine Trainingsfahrt.

Am 10. 11. 2007 um 11.30 Uhr startete der Marathon durch die große Ardeche-Schlucht. Direkt an unserem Campingplatz war der Start. Zahlreiche Boote warteten und es herrschte ein Geschiebe und Gedränge um die besten Startpositionen. Sofort nach Beginn verwandelte sich die Ardeche in einen Hexenkessel. Alle paddelten wie wild los und beim Start gingen schon die ersten baden.

Bei traumhaftem Wetter mit 15°C und 40 m³/s Zuschusswasser ging es auf die ersten Stromschnellen und Engstellen zu. In der Charlemagne, kurz vor dem Pont d`Arc, wurde es sehr eng. Die Ideallinie zu finden war kaum möglich. Gefahren wurde dort, wo Platz war. Unsere Rennfahrer im vorderen Feld kamen gut durch. Alfred mit seinem Seekajak nahm ein unfreiwilliges Bad. Anschließend zog sich das Feld immer weiter auseinander und man konnte seine Linie unbehindert suchen. Starke Fallwinde behinderten die Fahrt. Leichte Abfahrtsboote wurden regelrecht umgeblasen und etliche Paddler schwammen selbst auf ruhigen Abschnitten. Zwischendurch legte sich der Wind und es war sonnig und warm, kurz gesagt: ein Traumpaddeltag.

Die Zeit verflog und das Ziel in St. Martin kam immer näher. Am Ende wurde um jede Position gekämpft und die Paddler wurden von einer großen Zuschauermenge mit Beifall empfangen. Jeder bekam ein Lunchpaket und warme Getränke.

Die gesamte Organisation war perfekt. In der Schlucht waren überall Rettungsposten und Sanitäter postiert. Rettungshubschrauber und Ärzte standen bereit. Unterwegs gab es eine Verpflegungsstation beim Biwak Gournier. Hier musste man spätestens nach 2,5 Stunden eingetroffen sein, andernfalls war das Rennen hier beendet. Für die gesamte Distanz standen maximal 5 Stunden zu Verfügung. Später ankommende Paddler wurden nicht mehr gewertet. Die Trierer Kanufahrer kamen alle unbeschadet und schnell ins Ziel.

Gewonnen wurde der Marathon von den beiden Kölnern Stephan Stiefenhöfer und Max Hoff im Zweierkajak (K2) in der Gesamtzeit von einer Stunde und 48 Minuten.


Die Ergebnisse der Trierer Teilnehmer:

  • Sebastian Romberg  2h 18´20” 46. Platz K1 Herren
  • Peter Schumacher 2h 19´01”  48. Platz K1 Herren
  • Oliver Schmitt 2h 33´53”  122. Platz K1 Herren
  • Diese drei Jungs waren mit die jüngsten Teilnehmer mit 16 und 17 Jahren und wurden mit der Herrenklasse gewertet.
  • Jan Starszynski  2h 25´28” 76. Platz K1 Herren
  • Alfred Schumacher  3h 17´19” 256. Platz K1 Herren

Der Trierer Eric Klas startete für seinen spanischen Verein und wurde mit 2h 13´ bei den Herren K1 zweiundzwanzigster.


Angesichts der unglaublich hohen Starterzahl war das für Trier ein Super-Ergebnis!

In der Klasse “Herren K1” starteten insgesamt 338.

Abends fand in der Halle in Vallon die Siegerehrung mit Verlosung von Paddeln, Booten und Zubehör statt. Sonntags gegen 11 Uhr traten wir die Heimreise an und kamen gegen 20.30 Uhr wohlbehalten in Trier an.

Mit schönen Eindrücken von einer gelungenen Veranstaltung haben wir die Saison 2007 abgeschlossen und werden sicher nochmal dabei sein. An alle daheim Gebliebenen: Fahrt nächstes Jahr mit. Es lohnt sich wirklich!


Infos und Bilder unter: www.marathon-ardeche.com